Europa Wanderhotels
Rosalpina ist Mitglied der Europa Wanderhotels
Wir sind Mitglied der Europa Wanderhotels und garantieren für hohe Qualität unserer Wander- und Aktivleistungen. Freuen Sie sich auf einen Urlaub mit Naturgenuss. UNSER HOTEL ROSALPINA IST MIT 4 BERGKRISTALLEN AUSGEZEICHENT!
Noch nie zuvor haben sich so viele Menschen auf den Weg gemacht. Wandern erfüllt die große Sehnsucht nach dem Aussteigen auf Zeit, den Wunsch, in unverfälschter Natur mit jedem Schritt den Alltag ein Stück weiter hinter sich zu lassen. Die Europa-Wanderhotels lassen diese Träume Wirklichkeit werden.
www.wanderhotels.com
Alle Qualitätsgarantien
Hallo liebe Wanderfreunde!
Mein Name ist Mary-Lou, die Wanderkuh!
Ich erzähle euch nun ein Paar Erlebnisse aus einem fantastischen Örtchen, dessen vertraute Idylle allein durch das plätschern der umliegenden Bergquellen und von Vogelgesang durchdrungen wird.
Das Plätzchen, von dem ich hier spreche nennt sich Palmschoß und liegt am Ploseberg bei Brixen, oder genauer gesagt, erzähle ich vom Hotel Rosalpina der Familie Hinteregger, einem wahren Juwel auf 1770 Metern.
Bereits bei meiner Anreise machte ich überrascht große Augen, als ich sah, wie sich plötzlich mitten im Wald ein gewaltiges hölzernes Gebäude auftat, welches aber auf Grund seiner ausgewogenen Bauweise und der nahezu perfekten Verwendung von natürlichen Materialien wie Holz und Stein, mit der natürlichen Umgebung verschmilzt.
Nachdem ich das von außen dunkel wirkende Holzhaus zaghaft betrat erreichte ich sofort die einladende Rezeption, nun spürte ich ein regelrechtes Glücksgefühl in mir hochsteigen als Stefan und Petra, die jungen Gastgeber des Hauses, mir mit einem freundlichen Lächeln die Hufe schüttelten.
Ohne weitere Umschweife ging es direkt in meine Suite.
Anfangs dachte ich, es handle sich um einen makabren Scherz. - Sollten diese 50, komplett mit natürlichem Lärchenholz verkleideten, mit viel Geschmack und Liebe zum Detail eingerichteten und nicht zu guter Letzt auch noch nach Bergkräuter wohlduftenden Quadratmeter an Luxus wirklich nur für mich alleine sein?
Ein riesiger Balkon mit einzigartigem Blick auf das schier unbeschreibliche Panorama des Weltnaturerbes Dolomiten! Noch dazu getrennter Schlaf- und Wohnraum, ein blitzblankes Badezimmer, ein 32“ Fernseher mit Flachbildschirm, ein Zimmertresor für meine wertvolle Kuhglocke, ein begehbarer Kleiderschrank und eine eigene Wellnesstasche mit flauschigem Bademantel. Ja sogar erfrischendes Plose-Mineralwasser wie viel ich nur trinken mochte!
Nein, spätestens jetzt als ich alleine in der Suite stand, während mein ganzes Gepäck herbeigeschleppt wurde, wusste ich, dass es sich um alles Andere als einen Scherz handelte, sondern um einmalige Qualität.
Die lange Anreise hatte sich sichtlich gelohnt, aber auch hungrig gemacht.
Also ging ich über breite quietschende Holztreppen ins besagte untere Parterre. Dort erwartete mich ein wahrlich reichhaltiges Nachmittagsbuffet mit frischen Früchten, Speck und Käse aus der Region, allerlei Eingelegtes, knuspriges Südtiroler Brot und weit mehr Süßes, als man meinen stattlichen Rundungen eigentlich zumuten sollte
Nach einer ordentlichen Portion hausgemachtem Apfelstrudel und einem traumhaften Cappuccino legte ich mich etwas in den gepflegten sonnigen Hotelgarten und genoss die einmalige Ruhe und den atemberaubenden Blick auf die Bergwelt. Das Original war einfach um Welten besser als die Bilder, die ich aus dem Internet und dem Prospekten kannte.
Und wie sympathisch doch alle Mitarbeiter waren, einfach zum Wohlfühlen.
Genug der Sonne und der Aussicht, jetzt war es an der Zeit das erste Mal die Saunalandschaft des Hotels zu begutachten. Ich ging nur noch schnell in meine Suite um den Bademantel und Schlappen anzuziehen (war das für Kühe eigentlich Pflicht?) und los ging’s!
Schon am Eingang zum Wellnessbereich, wurde ich von entspannenden Klängen und einem freundlichen Lächeln der Wellness- Damen Jacqueline und Dorothy empfangen (Was für exotische Namen!).
Natürlich buchte ich sofort eine Kuhrücken-Massage und eine professionelle Hufpflege.
Ansonsten beließ ich es am ersten Tag bei einem Besuch der Panorama- Sauna im Freien mit anschließendem Entspannungsschläfchen auf einem der wohlriechenden Heubetten im Ruheraum. Diese Leute schienen zu wissen worauf eine Kuh sich am liebsten ausruht!
Ehe ich mich versah war es schon Zeit fürs Abendessen.
Als kleine Willkommens Aufmerksamkeit kredenzte mir das junge professionelle Serviceteam ein superleckeres Hausaperitifs.
Diesen Appetit Anreger hatte ich auch bitter nötig, erwartete mich doch ein 5-Gänge-Menü mit anschließender Käseauswahl.
Sobald das Dessert serviert wurde, begann bereits mein Gewissen mich zu plagen. Alles schmeckte so vorzüglich, dass ich sämtliche Teller leergeräumt hatte. Langsam aber sicher machte ich mir Sorgen um meine Linie…
Als könnte er Gedanken lesen, stand auf einmal Stefan an meinem Tisch. Er fragte mich (wie immer ungezwungen freundlich) ob ich an der Peitlerkofel Umrundung, die am nächsten Tag stattfand, interessiert wäre. Ohne zu zögern lies ich mich in die Liste der Teilnehmer eintragen, zum einem um mein Gewissen und mein Körpergewicht zu erleichtern und zum anderen, bin ich ja schließlich als Mary-Lou, die Wanderkuh bekannt!
So brach der zweite Tag meines Aufenthaltes an.
Gut erholt (ich schlief die Nacht wirklich wie eine Göttin) und voller Tatendrang ging es mit dem Wandertaxi direkt vom Hotel los.
Vorher genoss ich noch ein üppiges Frühstück auf der Panorama-Terrasse des Hotels. Die Aferer Geisler strahlten in der Morgensonne besonders schön.
Nach kurzer Fahrt kamen wir zum Ausgangspunkt Würzjoch und wanderten von dort unter der Führung von „Onkel Herri“ zum Abzweig bei der kleinen Munt de Fornella Alm. Dort bogen ich und meine ebenfalls gut gelaunten Mitwanderer rechts in den Steig unter den steilen Nordwest-Flanken des Peitlerkofels ein.
Weiter ging es dann steil bergauf zur Peitlerscharte (2387m), dem höchsten Punkt der Runde.
Dort fiel mir auf, dass „Onkel Herri“ nicht nur eine Art Künstlername des Wanderführers war, es handelte sich in der Tat um den Onkel von Petra und Stefan.
Die Ähnlichkeit fiel mir auf, als er der ganzen Truppe mit dem mir bereits bekannten, freundlichen Lächeln, welches wohl in der Familie liegt, einen kräftigen Schnaps aus dem eigenen Proviant einschenkte.
Nach einem kurzen Anstoßen und allgemeinem Gelächter ging es über die blühenden Peitlerwiesen zur Vaciarahütte und weiter zum Gömajoch (2111m).
Über die Gömahütte verlief der Weg weiter durch den Wald bis zu den Kompatschwiesen und schließlich wieder retour zum Ausgangspunkt.
Während der Rückfahrt wurde mir erst bewusst, dass ich gerade 6 Stunden Wanderung hinter mir hatte. Wie auf Kommando setzte nun eine unangenehme Verspannung in allen vier Beinen ein.
Beinahe fürchtete ich mich schon vor dem sich anbahnenden Muskelkater, bis mir plötzlich einfiel:
Ich hatte ja für heute Massagen gebucht und konnte mich anschließend entspannt in das Panorama-Whirlpool im Freien setzen!!!
Seit diesem Tag glaube ich an Wunder.
Nie hätte ich mir ausmalen können, wie zwei ausgebildete Hände in einer einstündigen Ganzkörpermassage ein Wrack von einem Körper wie den meinen wieder Leistungstüchtig hinkriegt.
Auch bei der folgenden Hufpflege stellte ich fest, dass die junge Dame diese definitiv nicht zum ersten Mal machte. Seltsam eigentlich…
Am letzten Abend dann der Schock…
Wie immer schmeckte alles vorzüglich, bis ich beim Hauptgang mit Entsetzen feststellen musste:
es gab zartes Rindsfilet in Lagrein-Rotweinsauce mit Kartoffel-Sellerie Püree auf glacierten Karotten!!!
Für eine Kuh wie mich war es ein wahrhaftes Horrorszenario, als ich zusehen musste, wie die Leute um mich verzückt ihre Zähne ins Fleisch versenkten und dessen Geschmack in höchsten Tönen lobten.
Zum Glück gab es für mich ja noch die vegetarische Alternative, Rosalpina’s Gemüseteller mit Brixner Joghurt-Dippsauce und frischen Bergkräutern.
Hut ab für die Umsetzung des Vitalpina- Konzeptes!
So musste ich nicht als Kannibale enden und konnte mich trotzdem (nach einer Kostprobe des hauseigenen Grappa, nur zur Beruhigung…) guten Gewissens schlafen legen.
Direkt nach dem Erwachen am nächsten Tag überkam mich tiefe Wehmut…
War dies wirklich der Tag meiner Abreise?
Ein letztes Mal, begleitet von einer Auswahl vom reichhaltigen Frühstückbuffet und einem Gläschen Prosecco, lies ich dieses herrliche Berg- Panorama auf mich wirken.
Zu guter Letzt wurde mir der Abschied dann doch noch etwas versüßt, und zwar in Form eines Glases mit originalem Lüsner Bergblütenhonig, einer weiteren freundlichen Aufmerksamkeit des Hauses
Bei der Weiterfahrt (Familie Hinteregger fuhr mich persönlich) sah ich sehnsüchtig Berge, Wälder und Wiesen an mir vorbeiziehen, während ich über meinen unvergesslichen Rosalpina-Urlaub sinnierte.
In Tiers am Rosengarten angekommen freue ich mich nun auf den Cyprianerhof von Familie Damian.
Es warten noch so viele Wanderhotels auf meiner langen Reise, so viele neue Gesichter, so viele kulinarische Abenteuer, so viele unbekannte Landschaften und vor Allem: viele neue Freunde!
Zum guten Abschluss noch ein herzliches
„Weitmanns-Heil“ an alle Wanderbegeisterten und Bergfreunde,
ich bin Mary-Lou, eure Wanderkuh!
Niedergeschrieben und zusammengedacht von
Familie Hinteregger und allen fleißigen Händen im Rosalpina
Noch nie zuvor haben sich so viele Menschen auf den Weg gemacht. Wandern erfüllt die große Sehnsucht nach dem Aussteigen auf Zeit, den Wunsch, in unverfälschter Natur mit jedem Schritt den Alltag ein Stück weiter hinter sich zu lassen. Die Europa-Wanderhotels lassen diese Träume Wirklichkeit werden.
www.wanderhotels.com
Alle Qualitätsgarantien
MARY-LOU die Wanderkuh
zu Gast im ROSALPINA
Bereits Konfuzius sagte Einst:
“Muskelkater strafft sowohl den Körper, als auch den Geist“
Eine Weisheit, die ich erst jetzt nach meinem Besuch im Hotel Rosalpina richtig zu verstehen weis…
zu Gast im ROSALPINA
Bereits Konfuzius sagte Einst:
“Muskelkater strafft sowohl den Körper, als auch den Geist“
Eine Weisheit, die ich erst jetzt nach meinem Besuch im Hotel Rosalpina richtig zu verstehen weis…
Hallo liebe Wanderfreunde!
Mein Name ist Mary-Lou, die Wanderkuh!
Ich erzähle euch nun ein Paar Erlebnisse aus einem fantastischen Örtchen, dessen vertraute Idylle allein durch das plätschern der umliegenden Bergquellen und von Vogelgesang durchdrungen wird.
Das Plätzchen, von dem ich hier spreche nennt sich Palmschoß und liegt am Ploseberg bei Brixen, oder genauer gesagt, erzähle ich vom Hotel Rosalpina der Familie Hinteregger, einem wahren Juwel auf 1770 Metern.
Bereits bei meiner Anreise machte ich überrascht große Augen, als ich sah, wie sich plötzlich mitten im Wald ein gewaltiges hölzernes Gebäude auftat, welches aber auf Grund seiner ausgewogenen Bauweise und der nahezu perfekten Verwendung von natürlichen Materialien wie Holz und Stein, mit der natürlichen Umgebung verschmilzt.
Nachdem ich das von außen dunkel wirkende Holzhaus zaghaft betrat erreichte ich sofort die einladende Rezeption, nun spürte ich ein regelrechtes Glücksgefühl in mir hochsteigen als Stefan und Petra, die jungen Gastgeber des Hauses, mir mit einem freundlichen Lächeln die Hufe schüttelten.
Ohne weitere Umschweife ging es direkt in meine Suite.
Anfangs dachte ich, es handle sich um einen makabren Scherz. - Sollten diese 50, komplett mit natürlichem Lärchenholz verkleideten, mit viel Geschmack und Liebe zum Detail eingerichteten und nicht zu guter Letzt auch noch nach Bergkräuter wohlduftenden Quadratmeter an Luxus wirklich nur für mich alleine sein?
Ein riesiger Balkon mit einzigartigem Blick auf das schier unbeschreibliche Panorama des Weltnaturerbes Dolomiten! Noch dazu getrennter Schlaf- und Wohnraum, ein blitzblankes Badezimmer, ein 32“ Fernseher mit Flachbildschirm, ein Zimmertresor für meine wertvolle Kuhglocke, ein begehbarer Kleiderschrank und eine eigene Wellnesstasche mit flauschigem Bademantel. Ja sogar erfrischendes Plose-Mineralwasser wie viel ich nur trinken mochte!
Nein, spätestens jetzt als ich alleine in der Suite stand, während mein ganzes Gepäck herbeigeschleppt wurde, wusste ich, dass es sich um alles Andere als einen Scherz handelte, sondern um einmalige Qualität.
Die lange Anreise hatte sich sichtlich gelohnt, aber auch hungrig gemacht.
Also ging ich über breite quietschende Holztreppen ins besagte untere Parterre. Dort erwartete mich ein wahrlich reichhaltiges Nachmittagsbuffet mit frischen Früchten, Speck und Käse aus der Region, allerlei Eingelegtes, knuspriges Südtiroler Brot und weit mehr Süßes, als man meinen stattlichen Rundungen eigentlich zumuten sollte
Nach einer ordentlichen Portion hausgemachtem Apfelstrudel und einem traumhaften Cappuccino legte ich mich etwas in den gepflegten sonnigen Hotelgarten und genoss die einmalige Ruhe und den atemberaubenden Blick auf die Bergwelt. Das Original war einfach um Welten besser als die Bilder, die ich aus dem Internet und dem Prospekten kannte.
Und wie sympathisch doch alle Mitarbeiter waren, einfach zum Wohlfühlen.
Genug der Sonne und der Aussicht, jetzt war es an der Zeit das erste Mal die Saunalandschaft des Hotels zu begutachten. Ich ging nur noch schnell in meine Suite um den Bademantel und Schlappen anzuziehen (war das für Kühe eigentlich Pflicht?) und los ging’s!
Schon am Eingang zum Wellnessbereich, wurde ich von entspannenden Klängen und einem freundlichen Lächeln der Wellness- Damen Jacqueline und Dorothy empfangen (Was für exotische Namen!).
Natürlich buchte ich sofort eine Kuhrücken-Massage und eine professionelle Hufpflege.
Ansonsten beließ ich es am ersten Tag bei einem Besuch der Panorama- Sauna im Freien mit anschließendem Entspannungsschläfchen auf einem der wohlriechenden Heubetten im Ruheraum. Diese Leute schienen zu wissen worauf eine Kuh sich am liebsten ausruht!
Ehe ich mich versah war es schon Zeit fürs Abendessen.
Als kleine Willkommens Aufmerksamkeit kredenzte mir das junge professionelle Serviceteam ein superleckeres Hausaperitifs.
Diesen Appetit Anreger hatte ich auch bitter nötig, erwartete mich doch ein 5-Gänge-Menü mit anschließender Käseauswahl.
Sobald das Dessert serviert wurde, begann bereits mein Gewissen mich zu plagen. Alles schmeckte so vorzüglich, dass ich sämtliche Teller leergeräumt hatte. Langsam aber sicher machte ich mir Sorgen um meine Linie…
Als könnte er Gedanken lesen, stand auf einmal Stefan an meinem Tisch. Er fragte mich (wie immer ungezwungen freundlich) ob ich an der Peitlerkofel Umrundung, die am nächsten Tag stattfand, interessiert wäre. Ohne zu zögern lies ich mich in die Liste der Teilnehmer eintragen, zum einem um mein Gewissen und mein Körpergewicht zu erleichtern und zum anderen, bin ich ja schließlich als Mary-Lou, die Wanderkuh bekannt!
So brach der zweite Tag meines Aufenthaltes an.
Gut erholt (ich schlief die Nacht wirklich wie eine Göttin) und voller Tatendrang ging es mit dem Wandertaxi direkt vom Hotel los.
Vorher genoss ich noch ein üppiges Frühstück auf der Panorama-Terrasse des Hotels. Die Aferer Geisler strahlten in der Morgensonne besonders schön.
Nach kurzer Fahrt kamen wir zum Ausgangspunkt Würzjoch und wanderten von dort unter der Führung von „Onkel Herri“ zum Abzweig bei der kleinen Munt de Fornella Alm. Dort bogen ich und meine ebenfalls gut gelaunten Mitwanderer rechts in den Steig unter den steilen Nordwest-Flanken des Peitlerkofels ein.
Weiter ging es dann steil bergauf zur Peitlerscharte (2387m), dem höchsten Punkt der Runde.
Dort fiel mir auf, dass „Onkel Herri“ nicht nur eine Art Künstlername des Wanderführers war, es handelte sich in der Tat um den Onkel von Petra und Stefan.
Die Ähnlichkeit fiel mir auf, als er der ganzen Truppe mit dem mir bereits bekannten, freundlichen Lächeln, welches wohl in der Familie liegt, einen kräftigen Schnaps aus dem eigenen Proviant einschenkte.
Nach einem kurzen Anstoßen und allgemeinem Gelächter ging es über die blühenden Peitlerwiesen zur Vaciarahütte und weiter zum Gömajoch (2111m).
Über die Gömahütte verlief der Weg weiter durch den Wald bis zu den Kompatschwiesen und schließlich wieder retour zum Ausgangspunkt.
Während der Rückfahrt wurde mir erst bewusst, dass ich gerade 6 Stunden Wanderung hinter mir hatte. Wie auf Kommando setzte nun eine unangenehme Verspannung in allen vier Beinen ein.
Beinahe fürchtete ich mich schon vor dem sich anbahnenden Muskelkater, bis mir plötzlich einfiel:
Ich hatte ja für heute Massagen gebucht und konnte mich anschließend entspannt in das Panorama-Whirlpool im Freien setzen!!!
Seit diesem Tag glaube ich an Wunder.
Nie hätte ich mir ausmalen können, wie zwei ausgebildete Hände in einer einstündigen Ganzkörpermassage ein Wrack von einem Körper wie den meinen wieder Leistungstüchtig hinkriegt.
Auch bei der folgenden Hufpflege stellte ich fest, dass die junge Dame diese definitiv nicht zum ersten Mal machte. Seltsam eigentlich…
Am letzten Abend dann der Schock…
Wie immer schmeckte alles vorzüglich, bis ich beim Hauptgang mit Entsetzen feststellen musste:
es gab zartes Rindsfilet in Lagrein-Rotweinsauce mit Kartoffel-Sellerie Püree auf glacierten Karotten!!!
Für eine Kuh wie mich war es ein wahrhaftes Horrorszenario, als ich zusehen musste, wie die Leute um mich verzückt ihre Zähne ins Fleisch versenkten und dessen Geschmack in höchsten Tönen lobten.
Zum Glück gab es für mich ja noch die vegetarische Alternative, Rosalpina’s Gemüseteller mit Brixner Joghurt-Dippsauce und frischen Bergkräutern.
Hut ab für die Umsetzung des Vitalpina- Konzeptes!
So musste ich nicht als Kannibale enden und konnte mich trotzdem (nach einer Kostprobe des hauseigenen Grappa, nur zur Beruhigung…) guten Gewissens schlafen legen.
Direkt nach dem Erwachen am nächsten Tag überkam mich tiefe Wehmut…
War dies wirklich der Tag meiner Abreise?
Ein letztes Mal, begleitet von einer Auswahl vom reichhaltigen Frühstückbuffet und einem Gläschen Prosecco, lies ich dieses herrliche Berg- Panorama auf mich wirken.
Zu guter Letzt wurde mir der Abschied dann doch noch etwas versüßt, und zwar in Form eines Glases mit originalem Lüsner Bergblütenhonig, einer weiteren freundlichen Aufmerksamkeit des Hauses
Bei der Weiterfahrt (Familie Hinteregger fuhr mich persönlich) sah ich sehnsüchtig Berge, Wälder und Wiesen an mir vorbeiziehen, während ich über meinen unvergesslichen Rosalpina-Urlaub sinnierte.
In Tiers am Rosengarten angekommen freue ich mich nun auf den Cyprianerhof von Familie Damian.
Es warten noch so viele Wanderhotels auf meiner langen Reise, so viele neue Gesichter, so viele kulinarische Abenteuer, so viele unbekannte Landschaften und vor Allem: viele neue Freunde!
Zum guten Abschluss noch ein herzliches
„Weitmanns-Heil“ an alle Wanderbegeisterten und Bergfreunde,
ich bin Mary-Lou, eure Wanderkuh!
Niedergeschrieben und zusammengedacht von
Familie Hinteregger und allen fleißigen Händen im Rosalpina
Ihre Familie Hinteregger
Alois, Gabi, Petra, Stefan, Martina, der kleine Daniel
und die Wanderkuh Mary-Lou
Alois, Gabi, Petra, Stefan, Martina, der kleine Daniel
und die Wanderkuh Mary-Lou




















